Das ist der Plan: Entspanntes Paddeln und eine Welle nach der anderen reiten! Die Realität sieht aber manchmal anders aus: Das Paddeln ist mühsam und kräftezehrend, der Wellencount ist nach zwei Stunden gerade mal bei drei!
Im A-Frame Surfcamp in Andalusien haben wir in den letzten 20 Jahren Surfunterricht tausende großartige Schüler/-innen kennengelernt haben. Von absoluten Anfänger/-innen bis zu fortgeschrittenen Wellenreitern/-innen, die nach einer längeren Pause erstmal wieder reinkommen müssen.
Und es gibt eine Sache, die wir immer wieder beobachten:
Das Meer wartet auf niemanden. Und Surfen (vor allem für Anfänger/-innen oder Wiedereinsteiger/-innen) ist viel körperlicher, als die meisten erwarten. Viele stellen sich beim Wellenreiten immer nur den Ritt auf der Welle vor, dass man beim Surfen aber 95 Prozent der Zeit mit dem Kampf gegen die Elemente verbringt, das haben viele nicht auf dem Schirm.
Und: Selbst kleine Wellen surfen kostet Kraft.
Paddeln beansprucht Muskelgruppen, die du vielleicht seit Jahren nicht wirklich benutzt hast. Pop-UPs verlangen Beweglichkeit und Oberkörperkraft. Und Balance? Nicht so einfach, wenn dein Unterkörper zittert, weil du Beinmuskeln benutzt, von denen du nicht einmal wusstest, dass du sie hast!
Darum ist es ganz einfach: Surffitness macht den entscheidenden Unterschied!
Du musst nicht wie ein Profi-Sportler/-in trainieren, um dein Surfen zu verbessern. Aber dir ein wenig Surffitness draufzupacken kann niemals schaden:
du wirst dich zügiger zwischen den Sessions erholen
du wirst mehr Wellen erwischen
du vermeidest den Muskelkater, der dir den zweiten oder dritten Tag ruiniert
Nach tausenden Surf-Sessions, die wir unterrichtet haben, ist eines Sache ganz klar: Die Schüler/-innen, die sich vorbereiten, holen mehr aus ihrem Surfurlaub heraus.
Viele unserer Gäste im Surfcamp in Andalusien leben weit weg vom Ozean und haben darum nicht so viel Erfahrung mit Surf-Technik oder Wellenbedingungen - vollkommen okay!
Bei der Surffitness ist das allerdings nicht ganz so! Der volle Alltag, die Kinder und der anspruchsvolle Job - da rutscht Fitness schnell mal nach ganz hinten auf der Prioritätenliste. Das muss aber nicht sein!
Denn vor allem landlocked Surfer kennen das Problem: Von deinen zwei Wochen Surfurlaub geht die erste dafür drauf, dir deine Surffitness zurück zu holen.
Die gute Nachricht? Es braucht gar nicht viel, um das zu ändern.
Surfen ist ein Ganzkörper-Sport. Aber es geht nicht nur darum, Kraft aufzubauen. Ein richtiges Surffitness-Training zielt auf den gesamten Körper - und zwar in vier Bereichen:
Kraft fürs Paddeln, Aufstehen (Pop-UP) und Board-Kontrolle
Ausdauer, um Session für Session durchzuhalten
Beweglichkeit, um dich frei und verletzungsfrei zu bewegen
Balance, um auf einem sich bewegenden Surfboard das Gleichgewicht zu halten
Klassische Fitness-Workouts konzentrieren sich oft auf isolierte Übungen, Surffitness-Übungen hingegen beinhalten Bewegungen, die echte Surf-Szenarien nachahmen.
Du trainierst mit deinem eigenen Körpergewicht und legst den Fokus auf Dinge wie Schulterbeweglichkeit, Haltung, Rumpfkraft und sichere Techniken.
Das Besondere an Surffitness ist, wie gut sie das Surfen auf echten Wellen imitieren kann.
Du wirst nicht einfach nur fitter, du entwickelst auch ein Muskelgedächtnis, verbesserst die Atemkontrolle und optimierst die Bewegungsabläufe, die deine Surf-Performance direkt auf ein neues Level bringen.
Das Beste ist, dass du alles von zu Hause aus machen kannst, kein Equipment nötig. Nur dein Körper, vielleicht eine Yoga-Matte und ein bisschen Einsatz.
Es gibt einen weiteren Aspekt beim Surfen, über den zu wenig gesprochen wird: das Mentale!
Der Ozean ist unberechenbar. Kann sogar gefährlich sein. Die meiste Zeit während deiner Surfsession hast du damit zu tun, gegen die Elemente zu bestehen. Vielleicht bist du nervös, bevor du rauspaddelst.
Dafür haben wir im A-Frame SUrfcamp vollstes Verständnis! Wir alle waren irgendwann mal Anfänger/-innen.
Nach zwanzig Jahren Surfen-Unterricht in El Palmar wissen wir: Die richtige Einstellung, eine gute Vorbereitung und verständnisvolle Coaches machen den Unterschied.
Die mentale Vorbereitung ist genauso wichtig wie körperliche - darauf legen wir viel Wert. Eine echte Surfer-Mentalität zu entwickeln heißt:
Geduld für langsamen Fortschritt
Leichtigkeit, um den Spaß zu bewahren
Präsenz, um jede Welle zu genießen - auch die kleinen
Neugier, um aus jedem Wipeout etwas zu lernen
Noch etwas, dass wir in unserem Surfcamp-Programm haben: Atemübungen!
Bewusstes Atmen steigert die Lungenkapazität, beruhigt das Nervensystem und hält dich in Wipeouts und zwischen den Sets entspannt.
Außerdem hilft es bei der Regeneration, damit du schneller bereit bist für deine nächste Session.
Mit dem richtigen Mindset zu surfen verändert alles. Du wirst entspannter sein, offener fürs Lernen und mit großer Wahrscheinlichkeit viel mehr Spaß haben.
So kann das Surf-Workout für die Vorbereitung auf deinen Surf-Urlaub aussehen!
Core- und Mobility-Drills wie Bird Dogs, Glute Bridges und sanfte Dehnungen, um Wirbelsäule, Hüften und Schultern beweglich zu machen. Diese Übungen stärken den Rumpf und bilden die Basis fürs Surfen
Pop-UP-Training für explosive Bewegung, Oberkörperkraft und bessere Balance beim Aufstehen
Paddle-Power-Übungen wie Push-Ups und Rückenübungen, die gezielt die Schulter- und Oberkörperkraft verbessern
Balance- und Flow-Sessions mit Eigengewichtsübungen, die das Wackeln auf dem Wasser nachahmen, ganz ohne Balance- oder Wobble- Board
Jede Session sollte kurz, aber bewusst sein.
Egal ob du Ausdauer aufbaust oder gezielter deine Core- und Beinmuskulatur aktivierst, du bereitest dich genau auf die Bewegungen vor, die du bei jeder Surf-Session brauchst.
Ein gutes Surffitness-Training besteht nicht nur aus Workouts - es gibt noch mehr, was du für deine Surffitness machgen kannst.
Yin Yoga, Mobility-Routinen aber auch Erholungspausen sind essenziell. Es geht nicht nur darum, starke Schulter- und Beinmuskeln aufzubauen.
Diese zusätzlichen Techniken helfen dir, deine Nerven vor dem Rauspaddeln zu beruhigen, dich nach Surf-Sessions schneller zu erholen und verletzungsfrei zu bleiben. Sie unterstützen dich auch dabei, weniger Energie während der Sessions zu verbrauchen, sodass du noch mehr Qualitytime beim Wellenreiten verbringen kannst.
Viele unserer erfahrenen Gäste schwören auf diese Elemente. Sie berichten, dass es die kleinen Dinge wie Atemroutine, Mobilitätsübungen am Strand oder Katrins großartige Yogastunden sind, die den größten Unterschied machen.
Manchmal erlaubt es der Alltag einfach nicht, sich schon vor dem Surfcamp in Andalusien eine gewisse Portion Surffitness draufzuschaffen. Aber komplett unvorbereitet zu erscheinen führt oft zu Frustration, Muskelkater und verpassten Wellen.
Stattdessen schenk dir selbst das Geschenk der Vorbereitung.
Ein paar Minuten am Tag jetzt bedeuten eine freudigere, energetischere und erfüllendere Erfahrung in El Palmar.
Egal, ob du ein vielbeschäftigter Elternteil, ein Paar auf Abenteuerreise oder ein Alleinreisender bist, der endlich den Surftrip macht, wir wissen aus jahrelanger Erfahrung:
Die Surfer*innen, die sich vorbereiten, haben mehr Spaß und machen schneller Fortschritte.
Nein, aber deine Fitness vor dem Surftrip zu verbessern wird dir helfen, ihn mehr zu genießen. Surfen beansprucht den gesamten Körper. Wenn du dich mit Surffitness-Übungen vertraut machst, kannst du länger paddeln, leichter aufstehen und dich schneller erholen.
Nur 10 Minuten am Tag. Egal, ob du eine Runde oder mehrere machst, du baust Kraft, Ausdauer und Mobilität auf, ohne deinen Zeitplan zu stören.
Natürlich! Es ist perfekt für Anfängerinnen, Rückkehrerinnen und ja... sogar für fortgeschrittene Surfer*innen, die sich zu Hause vorbereiten wollen. Jede Übung wird erklärt und ist für alle Levels skalierbar.
Kein Fitnessstudio nötig. Die Workouts nutzen dein eigenes Körpergewicht. Alles, was du brauchst, ist eine Yogamatte (oder ein Handtuch), etwas Platz und ein Timer.
Kein Problem. Surffitness geht es um Konsistenz, nicht um Perfektion. Mach dort weiter, wo du aufgehört hast, und konzentriere dich darauf, regelmäßig zu trainieren. Jede Woche bringt dich deiner nächsten Surf-Session näher.
Du kannst Übungen wie Liegestütze, Klimmzüge (wenn du eine Stange hast), Hüftbrücken, Mobilitätsübungen und surf-spezifische Bewegungen erwarten. Du trainierst große Muskelgruppen mit einem Fokus auf Paddeln, Pop-UPs und Balance.
Ja! Pop-UP-Übungen sind entscheidend. Du trainierst die Oberkörper-, Rumpf- und Beinmuskeln, die für schnelle Übergänge in die stehende Position nötig sind. Unsere Instruktorinnen haben große Fortschritte bei Schülerinnen gesehen, die sich im Voraus darauf vorbereitet haben.
Auf jeden Fall. Das Programm beinhaltet Mobilitäts-Routinen zur Verbesserung der Schulterflexibilität und Hüftfreiheit. Plus… Balance-Übungen, die die Instabilität eines Surfbretts nachahmen.
Das ist eine großartige Idee! Schwimmen stärkt das Paddeln und verbessert die Atemkontrolle, während Yoga dein Surffitness-Workout ergänzt, indem es Haltung, Balance und Flexibilität fördert.
Dein Surftrip sollte Spaß machen und nicht von Erschöpfung und Stress geprägt werden. Mit etwas spezifischem Surf-Training und einem soliden Surffitness-Workout-Plan kannst du jede Welle, jede Session (und jeden Sonnenuntergang) in El Palmar besser genießen.
Bereite deinen Körper und deinen Geist vor und der Ozean wird sich von deiner ersten Surfsession an einladender anfühlen. Los geht's!