"Drei bis vier aus Nordost mit einer Periode von 14 Sekunden und Wind cross-offshore" - äh was, wie bitte? So, oder so ähnlich kann sich die Ansage deines Surfcoach anhören - und du verstehst nur Bahnhof? Nicht bei uns im A-Frame Surf und Yogacamp in El Palmar - in unserem Surfcamp in Andalusien bringen wir dir von Anfang an bei, einen Surf-Forecast ganz easy als deine tägliche Morgenlektüre zu betrachten und eben nicht das Buch mit sieben Siegeln bleibt.
Das Verständnis für die Begebenheiten an Surfspots ist ein essenzieller Bestandteil beim Surfen lernen. Und El Palmar ist dafür wirklich der perfekte Ort in Europa!
Mit seinem sandigen Meeresboden und den beständigen Atlantikwellen sind die lokalen Strände ideal, um das Wellenlesen zu üben.
Jede Welle, die irgendwo auf diesem Planeten an den Strand rollt, hat ihren Ursprung irgendwo weit draußen auf dem Ozean. Stürme bringen das Oberflächenwasser in Wallung, die Energie bewegt sich oft über tausende Kilometer weit über den Ozean und formt die Gebilde, die wir an der Küste als Wellen wahrnehmen.
Wenn diese Energie in Form von Wellen auf flaches Wasser (zum Beispiel unser Sandstrand in El Palmar!) trifft, werden die Wassermoleküle vom Meeresboden abgebremst und "aufgehäuft" - so lange bis der Wellenberg die Energie nicht mehr halten kann und "bricht".
Ob eine Welle surfbar ist, wie und wo sie bricht, hängt von Ebbe und Flut, der Swell-Richtung, der Typographie des Meeresbodens, der Wassertiefe und von der Windrichtung ab.
Wenn du deinen Surfkurs in Spanien bei uns im A-Frame machst, zeigen dir unsere Surflehrer/-innen, wie sie den Surfcast lesen und dann am Strand die entsprechenden Wellen erkennen.
Beachbreaks
Ein Beachbreak (wie bei uns in El Palmar) entsteht, wenn Wellen über Sand brechen. Der sandige Meeresboden verschiebt sich mit Ebbe, Flut und Swells, wodurch sich die Peaks ständig verändern. Diese Wellenart ist (meistens - acht Fuß Hossegor lassen wir am Anfang bitte weg!) ideal für Anfänger/-innen, weil ein Meeresboden aus Sand mehr verzeiht als das messerscharfe Riff! Allerdings können Beachbreaks aus zu "Boardkillern" werden - ab einer bestimmten Größe können auch Beachbreak-Wellen eine enorme Kraft entwickeln - dann bestaunen wir Surfanfänger/-innen die Könner lieber vom Strand aus!
Merkmale von Beachbreaks:
Wellen brechen oft an verschiedenen Stellen und können sich in Form und Intensität manchmal stündlich verändern
Der sandige Untergrund macht Wipeouts weniger gefährlich
für Anfänger/-innen sollte der Beachbreak die erste Spielwiese sein - ähnlich dem Anfängerhügel beim Skifahren
Reefbreaks
Ein Reefbreak entsteht über Korallenriffen oder Felsvorsprüngen. Diese Wellen können sehr groß und kraftvoll sein und brechen meisten in flachem Wasser über messerscharfen Riffen oder harten Steinen, was für Anfänger/-innen erstmal nicht geeignet ist. Fortgeschrittene Surfer/-innen lieben Reefbreaks wegen ihrer Konstanz - Reefbreaks verändern ihren Charakter kaum, da der Meeresboden immer gleich ist - nur die Tide und der WInd haben hier Auswirkungen auf die surfbarkeit der Welle.
Merkmale von Reefbreaks:
Lange, saubere Wellen mit gleichbleibender Form
Starke, schnelle Wellen mit mehr Energie
Scharfe Felsen oder Korallen erfordern Vorsicht
Pointbreaks
Ein Pointbreak entsteht, wenn eine Welle entlang eines Küstenabschnitts oder einer Bucht bricht, meist über Riff oder Felsen. Diese Wellen können sehr lang und vorhersehbar sein (siehe Reefbreak), sodass geübte Surfer/-innen lange Wellenritte genießen können.
Merkmale von Pointbreaks:
Die Welle läuft in eine Richtung
Ideal, um längere Rides und Turns zu üben
für erfahrene Surfer/-innen
Es gibt keinen richtigen oder falschen Surfspot für dich - nur die geeigneten oder ungeeigneten. Jeder Surfspot hat seinen eigenen Charakter und bietet somit den unterschiedlichen Könnerstufen die geeignete Spielwiese. Das Verständnis, wie Wellen an einem Surfspot entstehen, hilft dir, die passende Welle für dein Level zu finden.
Beim A-Frame bekommst du das nötige Surf-Coaching, um eine brechende Welle, eine sogenannte „grüne Welle“, zu lesen, bevor du sie anpaddelst.
Wir bringen dir bei, das Meer genau zu beobachten: Wie laufen die Wellensets? Wo bricht die Welle? Wo ist die beste Position zum anpaddeln? Wo ist das Lineup?
Peak beobachten
Der höchste Punkt einer Welle heißt Peak. Hier beginnt sie zu brechen. A-Frame-Wellen sind ideal, bei denen sich der Peak in zwei Richtungen teilt, sodass du sowohl nach links als auch rechts surfen kannst. Na? Eine Idee warum unser Surfcamp in Spanien diesen Namen trägt?
Sets beobachten
Wellen kommen in sogenannten Sets, die unterschiedlichen Zeitabständen an den Strand rollen. Ein Set besteht aus mehreren großen Wellen, dann folgen eine zeitlang kleinere bis das nächste Set heranrollt. Zwischen den Sets kannst du ins Lineup paddeln, ohne gegen brechende Wellen anzukämpfen. Wie groß der Abstand zwischen den Wellen ist und wie geordnet sie an den Strand rollen wird durch die Wellenperiode bestimmt. Eine lange Wellenperiode, also zum Beispiel 14 Sekunden, bedeutet meistens, dass die Wellen surfbar sind.
Is it High oder Low Tide?
Bei Low Tide ist der Meeresboden näher an der Oberfläche, wodurch Wellen steiler und schneller brechen. Bei High Tide brechen Wellen langsamer und weicher, da mehr Wasser die Energie dämpft.
Wind beachten
Offshore-Wind (vom Land zum Meer) hält die Wellenkante aufrecht und sorgt für glatte, surfbare Wellen. Onshore-Wind bringt die Wellen durcheinander, was es für Anfänger/-innen anspruchsvoller macht, richtig anzupaddeln.
Rips und Strömungen erkennen
Wenn das Wasser in Form einer Welle in die Bucht oder an den Strand läuft, muss es anschließend irgendwo hin. Diese Wasserbewegung weg vom Land bezeichnen Surfer als Rip-Strömungen oder Channels. Diese helfen beim Hinauspaddeln, können aber auch gefährlich sein. Keine Sorge: Unsere Surflehrer/-innen bringen dir bei, diese Gefahren zu erkennen und richtig damit umzugehen.
Das sind die Wellenformen, die du kennen solltest:
Left und Right: Eine Right-Welle bricht aus Sicht der Surfer/-innen nach rechts, das Weißwasser ist dabei links, der grüne Teil der Welle (die Schulter) rechts - diese Welle surfst du von links nach rechts. Bei einer Left ist alles gegensätzlich.
A-Frame: Wellen mit einem Peak, der sich teilt. Die Welle ist eine "Rechte" und eine "Linke", Surfer können hier in beide Richtungen surfen.
Closeouts: Eine Welle, die auf ihrer ganzen Länge gleichzeitig bricht, nennt man Closeout. Diese Wellen sind nicht surfbar - oder nur ganz kurz für geübte Surfer.
Stehende Wellen: Stehende Wellen findet man in Flüssen oder künstlichen Wellenbecken.
Künstliche Wellen: Maschinen erzeugen surfbare Wellen, die natürliche Meereswellen nachahmen. Sie eignen sich hervorragend zum Üben.
Moderne Wellenbecken ahmen natürliche Surfspots nach - aber nichts kommt an das Gefühl heran, eine echte Ozeanwelle zu surfen, die auf einen Strand oder ein Riff rollt.
Den Surf-Forecast zu verstehen und dann in der Praxis anzuwenden, braucht viel Übung und wird einfacher, wenn die Erfahrung mit der Zeit mehr wird. Das Gleiche gilt für die Wellen, die an den Strand rollen. Unsere Surflehrer/-innen bringen dir beides bei. Und denk daran: Es gibt keine blöden Fragen!
Eine Sache können wir dir versichern: Wenn du Lust hast, das Lesen des Surf-Forecast zu lernen und am Strand beobachtest, wie Wellen brechen, dann wird dir das helfen, ein besserer Surfer zu werden! Und keine Sorge: Während deines Surfurlaubes im A-Frame in Andalusien werden wir in aller Ruhe mit dir üben, die Theorie des Surf-Forecast "ins Wasser zu bringen"!
Die drei Haupttypen von Surfbreaks sind Beachbreaks, Reefbreaks und Pointbreaks. Jeder Typ hängt vom Meeresboden, der Küstenlinie und der Form der Wasserwellen ab.
Achte auf Wellen, die gleichmäßig brechen und eine „Schulter“ bilden, die läuft, anstatt komplett zu schließen. Beobachte, wie sich die Wellenenergie über die Wasseroberfläche ausbreitet und wo andere Surfer erfolgreich auf den Wellenbergen reiten.
Wenn der Meeresboden oder die Küstenlinie zu gerade ist, brechen die Wasserwellen auf einmal, was man Closeout nennt. Unregelmäßige oder gekrümmte Untergründe erzeugen Wellen, die sich schälen (peeling), wodurch Surfer leichter auf den Wasserwellen reiten können.
Künstliche Wellenpools erzeugen stehende Wellen oder bewegte, surfbare Wasserwellen mit hilfe von Maschinen. Sie eignen sich hervorragend für kontrolliertes Surfen und Lektionen, bieten jedoch nicht die Vielfalt der natürlichen Meereswellen oder Ozeanswells.
Das hängt von den Swells, den Sets und dem Beachbreak ab. Meistens sorgen mittlere bis niedrige Tide (low tide) für saubere, surfbare Wellen auf dem sandigen Meeresboden.
Diese Surfspots bieten längere Wellenritte, vorhersehbare Wellenformen und gleichmäßig brechende Wellenfronten, sodass Surfer Geschwindigkeit aufnehmen und fortgeschrittene Manöver üben können. Sie sind zudem meist kraftvoller, was für erfahrene Surfer ideal ist, für Einsteiger jedoch anspruchsvoller.
Bei Niedrigwasser (low tide) brechen Wellen in flachem Wasser, wodurch sich die Wellenenergie auf die Wasserteilchen konzentriert. Bei Hochwasser (high tide) ist mehr Wassertiefe vorhanden, wodurch die Wasserwellen langsamer und weicher erscheinen.
Ja, stehende Wellen gibt es in Flüssen oder künstlichen Wellenpools. Surfer bleiben an einer Stelle, während das Wasser schnell unter ihnen fließt.
Weil es ein sicherer Beachbreak mit sandigem Meeresboden, konstanten Swells und einfachen Channels ist zum Rauspaddeln. Das bedeutet, dass Surfer die Takeoff-Zone schneller erreichen und die Wasserwellen leichter reiten können.
Wellenlesen ist die Voraussetzung dafür, dass du die Wellen findest, die für dich und dein SUrflevel geeignet sind.
Hier bei uns im A-Frame Surf und Yogacamp in El Palmar lernst du von unseren erfahrenen Surflehrern/-innen, den Surf-Forecast zu lesen und anschließend im Lineup die richtigen Wellen zu finden. Du wirst verstehen, wie Wellen entstehen, wo sie brechen und wie man sie sicher reitet.
Eine Woche (oder länger) mit uns macht dich zu einem besseren Wellenleser/-in - und Wellenreiter/-in!
In einer (Surfkurs)-Woche ist noch kein/-e Experte/-in vom Himmel gefallen, aber eine Sache können wir dir versprechen: Du wirst nicht nur deine Surfskills verbessern, sondern auch ein klares Verständnis für den Surf-Forecast bekommen und die Fähigkeit, surfbare Wellen für deinen Surflevel zu finden.
Ob du deine erste Beachbreak-Welle reitest oder deine Fähigkeiten beim Wellenlesen verfeinerst - die Surfspots hier bei uns in El Palmar sind das perfekte Klassenzimmer. Unsere erfahrenen Surflehrer/-innen helfen dir, fokussiert zu bleiben, Wellen sicher zu lesen und jede Session im Wasser zu genießen.
Wir helfen dir in unserem Surfcamp in Andalusien, ein/e Surfer/-in zu werden, der/die nicht nur im Meer surft, sondern den Ozean auch wirklich versteht!